Urlaubsregion an der Geltinger Bucht
Familienurlaub, Natururlaub, Erlebnisurlaub. An der Geltinger Bucht sind Sie immer an der richtigen Adresse. Hier hoch oben in Deutschland zwischen dem Ostseefjord Schlei und der Flensburger Förde ist die Welt noch in Ordnung, hier können Sie die Natur des Nordens von ihren schönsten Seiten entdecken. Zum Beispiel bei einer Wanderung im Naturschutzgebiet Geltinger Birk. Im Naturerlebniszentrum Maasholm-Oehe-Schleimünde. Oder an den weiten Naturstränden.
Ob allein, zu zweit oder in großer Runde, ob am Strand oder im Hinterland: Wohin Ihr Weg Sie auch führt – Sie werden jede Sekunden genießen. Und wenn Sie sich zwischendurch stärken möchten: Herzlich willkommen – zahlreiche idyllische Landcafés, heimelige Landgasthöfe und rustikale Fischräuchereien bitten zu Tisch. Herausragendes Symbol für die Urlaubsregion an der Ostsee ist der Leuchtturm Falshöft. Der Blick von der Aussichtsplattform weit hinaus aufs Meer bis hinüber nach Dänemark. Und wenn Sie möchten, können Sie hier auch „Ja sagen“ – das Trauzimmer im Turm zählt zu den beliebtesten Hochzeitsadressen im Norden.
TourismusService Kappeln (Öffnungszeiten)
Schleswiger Straße 1, 24376 Kappeln
Tel.: 04642/4027
Fax: 04642/5441

„Garten Gottes“ – so wird die Region Ostangeln in alten Reiseberichten genannt. Herrliche Naturbadestrände und romantische Buchten, bewaldete Hügel und weite Wiesen bieten hier zu jeder Jahreszeit die manchmal grandiose, manchmal besinnliche Kulisse für ausgedehnte Spaziergänge, Wanderungen und Radtouren im Reizklima der See.
Und vor allem: Freuen Sie sich auf endloses Strandvergnügen an endlosen Stränden. Zu Ihrer Orientierung bietet Ihnen der Strandfinder einen kompletten Überblick über die traumhaften Badestrände an der Geltinger Bucht. Besonders schön: der Strand zwischen Falshöft im Norden und Kronsgaard sowie Hasselberg im Süden.
Hier wird noch frischer Fisch angelandet. Und in den Gassen am Hafen laden zahlreiche urige Fischrestaurants zum Essen ein. Maasholm ist ein idyllisches Fischerdorf, das sich bis heute seinen urtümlichen Charme erhalten hat. Radwanderer können von hier aus auf dem Wikinger-Friesen-Weg bis zur Nordsee radeln.
Er ist nicht zu übersehen: Nordöstlich von Gelting liegt am Sandstrand der klassisch rot-weiß gestreifte Leuchtturm von Falshöft. Wer einmal von oben den Weitblick über die Ostsee und Angelner Landschaft genießen möchte, ist bei den Leuchtturmführungen richtig – und Verliebte können sich hier das Ja-Wort geben.
Nahe Stoltebüll wurde 2003 nach überlieferten Zeichnungen und Schriften ein historischer Gerichts- und Versammlungsplatz (Thing) rekonstruiert, wie es ihn bis 1869 noch in Gulde gab. Besucher können hier auf eine Zeitreise in die Vergangenheit gehen – und mehr über Jütenzelte, Dolmen und Runensteine erfahren.
Die gotische Backsteinkirche wurde ursprünglich im 14. Jahrhundert durch die Gutsfamilie von Ahlefeld für ihre in Gelting lebenden Untertanen errichtet. Das Vorhaus mit dem Südportal stammt noch aus dieser Zeit. Die drei Glocken der Kirche hängen – typisch für die Region – in einem freistehenden Holzturm.
Eine eigene Kirche erhielt Maasholm erst vor gut einem halben Jahrhundert. Die am 22. November 1952 erbaute Petrikirche – eine schlichte Schifferkirche – wurde auf einer Anhöhe nahe des Wassers errichtet. Von hier oben bietet sich ein traumhafter Blick über die weiten Buchten der unteren Schlei bis nach Buckhagen, Rabel und Ellenberg.
Die wuchtig emporragende Feldsteinkirche aus dem 12. Jahrhundert zählt zu den ältesten Gotteshäusern in Angeln. Unter ihrem Backsteinturm aus dem 15. Jahrhundert befindet sich eine Grabkammer für das nahe Gut Rundhof. Sehenswert ist auch der Friedhof mit seinen teilweise über 700 Jahre alten Bäumen.
Die mit 58 Metern höchstgelegene Kirche Angelns wurde um 1200 errichtet. Mit ihrem 23 Meter langen Kirchenschiff gehört der spätromanische Feldsteinbau zu den stattlichsten Dorfkirchen des Landes. Der mächtige, etwas schiefe Kirchturm wurde zu gotischer Zeit errichtet. Sehenswert: Die Ausmalungen von E.G. Hansing.
Um den Kirchenbau im 12. Jahrhundert ranken sich Legenden: Was über Tag gebaut wurde, stürzte über Nacht wieder ein. Schließlich baute man an einem Ort, an dem im Sommer am Johannistag Schnee fiel … Die ursprüngliche Kirche wurde mehrmals verlängert, der Turm 1753 ergänzt. Auf dem Kirchhof steht die größte Linde Angelns.
Geologie, Archäologie, Biologie – nahe Maasholm bietet das Naturerlebniszentrum NEZ interessante Einblicke in die Natur an Schlei und Ostsee. Ein Lehrpfad informiert über die Wikinger, den Meeresspiegelanstieg, Sturmfluten, die letzte Eiszeit und Schleimünde. Das Infozentrum bietet eine interaktive Ausstellung.
Die Halbinsel liegt an der nordöstlichen Landspitze der Landschaft Angeln. Wahrzeichen des 773 Hektar großen Naturschutzgebiets ist die 1824 erbaute Holländermühle „Charlotte“. Im Laufe eines Jahres können in der Birk rund 170 Vogelarten beobachtet werden; seit 2002 leben hier außerdem Konik-Wildpferde.
Die Halbinsel Schleimünde an der Grenze von Ostsee und Ostseefjord Schlei ist nur auf dem Wasserweg zugänglich – zum Beispiel mit den Ausflugsdampfern ab Kappeln. Je nach Tageszeit scheint Schleimünde fast wie eine Fata Morgana über dem Wasser zu schweben. Am Südende führt ein Damm zum Leuchtturm – dem gestreiften Wahrzeichen.
Ostseestrand, Au-Mündung, Niedermoor, orchideenreiche Feuchtwiesen und zahllose Quellen: Eine Wanderung durch
das Habernisser Moor zeigt die ganze Vielfalt der Natur. Vom Strand nahe Habernis aus geht es – größtenteils
auf Holzbohlenwegen – durch die einzigartige Naturlandschaft.
Ja, wo geht´s denn hier zum Ausgang? Im Hochsommer sorgt auf Gut
Oestergaard an der Geltinger Bucht ein riesiges Maislabyrinth für
Verwirrung. Etwa drei Kilometer lang ist der Weg durch den 2,5 Hektar
großen Irrgarten. Und hinterher bekommt jeder, der alle fünf
Stempelstationen passiert hat, eine kleine Überraschung.
Rund um Steinbergkirche blieben zahlreiche der für die Landschaft Angeln typischen Dreiseithöfe mit ihren U-förmigen Hofanlagen erhalten; einen Rückblick auf das bäuerliche Leben in vergangenen Zeiten erlaubt das private Bauernmuseum Peter Hiss in Gintoft. Das Faltblatt führt von der St. Martins-Kirche Richtung Gintoft und weiter bis zum Gut Oestergaard.
1854 standen im heutigen Ortskern von Gelting nur 13 Häuser. Heute leben in dem anerkannten Luft- und Kneippkurort rund 2.000 Menschen. Das Faltblatt führt Besucher vom Gemeindehaus zur Kirche, zum Gasthof und weiter zum Hafen, zum Haus Grahlenstein und zum Geltinger Schloss. Ebenfalls sehenswert: das Naturschutzgebiet Geltinger Birk.