Nur der König und der Feind seien uns gemeinsam. - Das Militär als Spiegel und Klammer des Dänischen Gesamtstaates

In 9 Tagen

Auf einen Blick

Nur der König und der Feind seien uns gemeinsam.

Das Landesarchiv Schleswig-Holstein lädt im Rahmen der Ausstellung 1773 schleswig.holstein.dänemark – Gemeinsam in die neue Zeit zu dieser Vortragsveranstaltung für Mittwoch, 13. März 2024, 18.30 Uhr, in das Prinzenpalais, Schleswig, ein.
 
„Nur der König und der Feind seien uns gemeinsam“ – diese Worte aus der 1830 erschienenen Schrift von Jens Uwe Lornsen läutete das Ende des Dänischen Gesamtstaates ein und betonte doch zugleich die beiden wichtigsten Klammern des nordeuropäischen Vielvölkerreiches: das Herrscherhaus und das Militär. Tatsächlich bildeten Heer und Flotte die einzige gesamtstaatsweit vertretene Institution – Verwaltung, Justiz und sogar die Staatskirche bildeten jeweils eigene regionale Untereinheiten. So war das – erste – Ende des Gesamtstaates 1848 auch durch das Auseinanderbrechen seines Militärs gekennzeichnet. Dabei hatten dänische und deutsche Untertanen 1813 gemeinsam bei Sehestedt den Gesamtstaat verteidigt und darüber hinaus fast zweihundert Jahre gemeinsam „des Königs Rock“ getragen. Die Geschichte des Gesamtstaatsmilitärs ist ein faszinierender Spiegel des dänisch-norwegisch-schleswig-holsteinischen Reiches und erlaubt interessante gesellschaftliche und kulturelle Einblick in seine größte staatliche Institution.
 
Jan Schlürmann (* 1974 in Flensburg), 1994-2004 Studium, 2004 Promotion, 2004-2010 wiss. Mitarbeiter an der CAU sowie in Greifswald, 2010 Referent im Schleswig-Holsteinischen Landtag, seit 2020 Referatsleiter. Publikationen u. a. zur Schleswig-Holsteinischen Armee 1848/51, zur nordelbischen Militärgeschichte und zur Volksabstimmung von 1920.

Termine im Überblick

Auf der Karte

Landesarchiv Schleswig-Holstein
Prinzenpalais
24837 Schleswig
Deutschland

Tel.: 04621-861800
Fax: 04621-816801
E-Mail:
Webseite: www.landesarchiv.schleswig-holstein.de

Allgemeine Informationen

Was möchten Sie als nächstes tun?

Sie benutzen offenbar den Internet Explorer von Microsoft als Webbrowser, um sich unsere Internetseite anzusehen.

Aus Gründen der Funktionalität und Sicherheit empfehlen wir dringend, einen aktuellen Webbrowser wie Firefox, Chrome, Safari, Opera oder Edge zu nutzen. Der Internet Explorer zeigt nicht alle Inhalte unserer Internetseite korrekt an und bietet nicht alle ihre Funktionen.