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WOYZECK

In 17 Tagen

Auf einen Blick

Nach dem Stück von Georg Büchner

„Woyzeck handelt von Wahnsinn und von Obsessionen, von Kindern und von Mord – alles Dinge, die uns berühren. Das Stück ist wild und geil und spannend und Phantasie anregend. Es bringt einen dazu, Angst um die Figuren zu bekommen und über das eigene Leben nachzudenken. Ich schätze mal, mehr kann man von einem Stück nicht verlangen.“ (Tom Waits)

Der Soldat Franz Woyzeck ist Vater eines unehelichen Kindes. Um für dessen Unterhalt aufzukommen, verdingt er sich zugleich als Dienstbote seines Hauptmanns und stellt seinen Körper und seine fragile Psyche dem zynischen Doctor für fragwürdige ernährungsphysiologische Experimente zur Verfügung.

Woyzeck ist ein Getriebener, einer, für den es keinen rechten Platz in der Welt gibt, Opfer der grausamen Gesellschaft, die ihn mit Füßen tritt, und seiner eigenen apokalyptischen Visionen und Wahnvorstellungen – bis er selbst zum Täter wird.

Büchners Sprache spiegelt die Atemlosigkeit seines Protagonisten. Die Songs der amerikanischen Musiklegende Tom Waits mit ihrem Klang zwischen Rauheit und Melancholie erzeugen eine ganz eigene Atmosphäre. Kathleen Brennans assoziative Texte geben den Figuren als innere Monologe eine zusätzliche Dimension: Büchners Stück wird zur großen Ballade vom entfremdeten Leben.

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