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Zeitreise in die Geschichte des FischerdorfesHistorischer Rundgang Maasholm

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Alte Schule

Bereits 1656 wird erstmals von einem Lehrer für die Kinder von Maas berichtet; die offizielle Maasholmer Schulchronik beginnt im Jahr 1808. 1829 wurde erstmals ein Schulneubau notwendig. 1875 bestand die Schule aus zwei Klassen – für die Ober- und Mittelstufe sowie für die Unterstufe. 115 Kinder besuchten die Schule, pro Kind standen 45 Zentimeter Banklänge zur Verfügung, eine Schulerweiterung war überfällig. Da ein Aufstocken des bestehenden Gebäudes nicht möglich war, wurde 1888 ein neues mächtiges Schulgebäude in der Hauptstraße 57 errichtet. Im Oktober 1970 schloss die Schule, 1973 wurde sie zum Wohnhaus umgebaut. Heute besuchen die Kinder aus Maasholm die Grundschule in Kieholm.

Rathaus

Rathaus in Maasholm

Das Rathaus von Maasholm befindet sich stilecht in einer 1805 erbauten, reetgedeckten Kate. Errichtet wurde das Gebäude auf dem Grundstück Hauptstraße 69 ursprünglich für den Tischler und Bootsbauer Claus F. Luden. Später lebten mehrere Fischer hier – daher wird das Haus auch als Fischerkate bezeichnet. Seit 1985 ist der komplett unter Denkmalschutz stehende Backsteinbau im Besitz der Gemeinde Maasholm. Diese ließ das Haus zum „Rathaus“ umbauen. Zur Kate gehörte seit jeher auch ein kleines Stallgebäude, in dem heute das Handwerkerhuus untergebracht ist. Seit 1989 entsteht hier Kunsthandwerkliches mit regionalem Bezug und wird Besuchern zum Kauf angeboten.

Sankt Petri Kirche

Sankt Petri Kirche in Maasholm

Lange begaben sich die Einwohner des Fischerdorfes Maasholm zu Gottesdiensten, Taufen und Totenfeiern nach Kappeln. Erst seit 1952 hat Maasholm eine eigene Kirche. Die Sankt Petri Kirche wurde nach einem Entwurf des Kappelner Architekten Heinrich Ickle erbaut. Am 22. November 1952 konnte die weiße Schifferkirche mit ihrem roten Satteldach und dem schlanken Glockenturm vom Schleswiger Bischof eingeweiht werden. Die Maasholmer Kirche gilt als einer der ersten schleswig-holsteinischen Kirchenneubauten der Nachkriegszeit. Sehenswert im Inneren sind das Altarblatt „Petri Fischzug“ sowie ein Votivschiff der „Mayfl ower“. Der Blick von der leicht erhöht stehenden Kirche über die Schlei ist ebenfalls im wahrsten Sinne des Wortes göttlich.

Rund um den Hafen in Maasholm

Hafen in Maasholm

Der Hafen ist seit jeher das Herz des Fischerdorfs Maasholm. Etwa seit 1900 war die Fischerei zur wichtigsten Erwerbsquelle für fast alle Einwohner geworden. Die Hochsee-Küstenfischerei gewann dabei immer mehr an Bedeutung. 1903 wurde an der Westseite des Ortes die erste größere Schiffsbrücke gebaut, 1918 dann die backsteinerne Seenotrettungsstation mit ihrem Walmdach eingeweiht. 1936 errichtete man schließlich die nach dem damaligen Vorsitzenden der Maasholmer Fischer-Genossenschaft benannte „Schumacher-Brücke“. Sie prägt zusammen mit dem 1990 erbauten, gut 23 Meter langen Seenotrettungskreuzer „Nis Randers“ seit jeher das Hafenbild.

Kahnstellen

Kahnstellen in Maasholm

Bis in die sechziger Jahre bestimmten noch zahlreiche Schleikähne das Bild Maasholms am westlichen Schleiufer. Mit ihren offenen, nur 10 Zentimeter tief gehenden Kähnen ruderten oder segelten die Fischer in die seichten Buchten des Ostseefjords, um dort Baumwollreusen zu setzen, Aale zu stechen oder Angelschnüre auszulegen. In Hochzeiten lagen über 140 der schwarz-grau-weißen Kähne an den „Kahnstellen“ – den zu Beginn des 20. Jahrhunderts errichteten hölzernen Anlegestellen, deren Pfähle auch zum Trocknen der Netze dienten. 48 der bis heute noch genutzten Liegeplätze sind erhalten geblieben. Sie stehen heute unter Denkmalschutz.

Denkmal des Peter Aal

Denkmal Peter Aal in Maasholm

Die Bronzeplastik des Bildhauers Bernd Maro wurde 1999 anlässlich des 25-jährigen Bestehens des Maasholmer Sportboothafens aufgestellt und zählt seitdem zuden Wahrzeichen des Fischerdorfs. Sie trägt den Namen „Peter Aal“ und zeigt einen Aalstecher. Das Aalstechen war für die Fischer einst in eisigen Wintern die einzige Möglichkeit, den Lebensunterhalt zu sichern – heute ist diese seit der Steinzeit bekannte Form des Fischfangs, bei dem die im Schlick liegenden Aale durch Eislöcher mit einer Sägezahngabel aufgespießt werden, längst verboten.

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