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Über Gintoft und Steinberg zum Gut OestergaardHistorischer Rundgang Steinbergkirche

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Sankt Martins-Kirche in Steinbergkirche

Der historische Rundgang in Steinbergkirche beginnt an der Sankt Martins-Kirche. An ihrer prachtvollen Fassade lässt sich wunderbar die Geschichte ablesen. Die Osthälfte des langgestreckten Kirchenschiffs und der eingezogene Kastenchor gehören zu einer romanischen Feldsteinkirche aus dem späten 12. Jahrhundert. Im 13. und 15. Jahrhundert wurde die damals durch einen Holzturm gekrönte Kirche jeweils verlängert, 1753 wurde sie nochmals verlängert und erhielt den heutigen Turm mit geschweifter Haube und offener Laterne. Sehenswert im Inneren der Kirche sind die gotländische Taufe, der dreiteilige Flügelaltar, die barocke Kanzel und das von der Decke abgehängte Votivschiff.

Reformationslinde

Auf dem Friedhof der Sankt Martins Kirche steht die wohl älteste Linde in der Landschaft Angeln. Das Alter des Baumes kann nicht genau beziffert werden, aber Experten gehen von bis zu 800 Jahren aus. Gepflanzt wurde sie vermutlich im Rahmen der Reformation um 1520, daher der Name Reformationslinde. Schon bald diente sie auch als sogenannter „Thingplatz“. Unter den Ästen der Linde versammelten sich im 16. Jahrhundert die Männer, um Gericht zu halten. Leider wurde die Linde einst durch einen Blitzschlag gespalten. Heute misst sie im Umfang 9 Meter. Ihre Krone musste mehrfach gestutzt werden, um ein Auseinanderbrechen bei Sturm zu verhindern.

Dreiseithof Otzen

Der Reisende in Angeln wird versucht zu glauben, jedes größeres Gehöft sei ein Herrensitz“, heißt es in einem Reisebericht aus dem Jahr 1855. Aus gutem Grund: Viele Großbauern der Region ließen ihre Höfe im 19. Jahrhundert als dreiseitige, hufeisenförmige Anlagen mit frei stehendem, repräsentativem Wohnhaus anlegen. Mit ihrer Architektur prägen sie bis heute den ländlichen Raum zwischen der Urlaubsregion Ostseefjord Schlei und der Flensburger Förde. Mehrere noch bewirtschaftete Dreiseithöfe finden Sie im Örtchen Ginthoft. Zu eben diesen Höfen zählt der Dreiseithof Otzen, der heute eine Pferdepension beherbergt. Ebenfalls sehenswert sind der Ferienhof von Spreckelsen und der Hof Noorgaard.


Gut Oestergaard

Gut Ostergaard in Steinbergkirche an der Geltinger Bucht

Der Name des Gutes stammt aus dem 16. Jahrhundert, als das östliche Ende des Dorfes Steinberg verlegt wurde. Das heutige Gutshaus mit Kellergewölbe und eisernen Freitreppen entstand im Jahr 1856. Seit 1926 wird das Gut in nunmehr vierter Generation von Familie Lempelius bewirtschaftet. Als einer der ersten landwirtschaftlichen Betriebe der Region öffnete sich das Gut für den Tourismus. Heute laden Ferienwohnungen und -häuser, an den Saisonwochenenden ein Café sowie jährlich im Spätsommer ein Maislabyrinth zu Besuchen ein. Auch als Veranstaltungs-zentrum für Konzerte, Märkte und Feste hat sich Oestergaard einen Namen gemacht. Es finden mehrmals im Jahr Jazzkonzerte und Kunsthandwerkermärkte statt.


Steinberger Hof

Auch in Steinberg hat die Flensburger Kreisbahn bis heute sichtbare Spuren hinterlassen. 1884 wurde hier ein backsteinernes Bahnhofsgebäude errichtet, das bis zur Einstellung des Schienenverkehrs auf diesem Streckenabschnitt am 30. November 1952 als Dorfmittelpunkt fungierte. Später wurde der Bahnhof zu einem reinen Gastronomiebetrieb umgebaut und die alte Bahntrasse musste der heutigen Bundessstraße 199 weichen. Heute ist der Steinberger Hof ein beschauliches Hotel-Restaurant.

Alter Bahnhof Steinbergkirche

Am 20. August 1885 wurde die durch die Flensburger Kreisbahn bewirtschaftete Bahnstrecke zwischen Flensburg und Glücksburg eröffnet, damals noch als Meterspurstrecke. Am 1. Juli 1886 folgte dann die Verlängerung der Strecke bis nach Kappeln. Eine Station auf dieser Strecke war bis zur Steillegung 1953 Steinbergkirche. Der 1886 erbaute Gasthof schräg gegenüber der St. Martins-Kirche diente gleichzeitig auch als Empfangsgebäude. Eine kleine Lokstation mit Lokschuppen, Bekohlung und Wasserkran gab es ebenfalls – finanziert vom einstigen Gastwirt, der sich davon längere Zugaufenthalte und in der Folge mehr Gäste versprach. Heute steht das zwischen 1997 und 1998 restaurierte frühere Bahnhofsgebäude unter Denkmalschutz.

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