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Historischer Rundgang in KappelnKappeln maritim

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Aal- und Fischräucherei Föh

Aal- und Fischräucherei Föh

Die drei 15 Meter hoch in den Himmel ragenden Backstein-Schornsteine mit der Aufschrift A-A-L bestimmen seit rund 100 Jahren das Stadtbild Kappelns. Sie sind das Markenzeichen der seit 1911 am Dehnthof ansässigen Fischräucherei Föh. Geräuchert wird hier noch auf klassische Weise in alten Öfen – und mit harzfreiem Buchen- und Erlenholz aus der Umgebung. In die Öfen kommt dabei traditionell nicht nur Aal, sondern zum Beispiel auch Kappelns wohl bekanntester Fisch, der Hering, Makrele, Sprotte und Heilbutt werden hier unter Feuer veredelt. Für Gruppen bietet die Fischräucherei auf Anfrage Führungen an. Und wer Frischgeräuchertes genießen möchte, dem stehen ein Ladengeschäft sowie in der Saison auch eine schöne Sonnenterrasse offen.

Pierspeicher am Nordhafen

Pierspeicher in Kappeln

Der Kappelner Ehrenbürger Peter Kruse ließ 1936 dieses markante, backsteinerne Silo- und Speichergebäude errichten. Der von der Bevölkerung „PK-Speicher“ getaufte Bau dominiert seitdem das Bild des Kappelner Nordhafens. Bis in die 1990er Jahre wurde der 20 Meter hohe Speicher mit seinem Fassungsvermögen von 100.000 Zentner als Kornspeicher genutzt. 2006 wurde das denkmalgeschützte Gebäude von einer Investorengruppe erworben und anschließend von Grund auf restauriert. Im Sockelgeschoss befindet sich ein Gastronomiebereich und im weiteren Gebäude ein Hotel.

Heringszaun

Heringszaun in Kappeln

Zu Kappelns Wahrzeichen zählt der Heringszaun, der letzte funktionstüchtige seiner Art in ganz Europa. Sein Alter wird auf über 500 Jahre geschätzt. In einer Karte von 1648 sind in der Schlei noch 38 solcher Zäune verzeichnet. Sie wurden in spitzem Winkel zickzackförmig an Stellen ausgelegt, an denen Heringe Ende März, Anfang April in besonders großer Zahl auftreten. Die Fische werden am Ende des Flechtwerks in einer Reuse gefangen. Alljährlich am Himmelfahrtswochende werden in Kappeln die Heringstage gefeiert. Höhepunkt ist die Heringswette, bei der durch die Teilnehmer das Gewicht eines Heringsfangnetzes geschätzt werden muss. Die Personen, die am besten schätzen können, werden zum Heringskönigspaar gekrönt.

Schleibrücke

Schleibrücke in Kappeln

Nachweislich seit 1671 gab es bei Kappeln eine Fährverbindung über die Schlei nach Ellenberg. 1867 wurde an ihrer Stelle auf Initiative der Kappelner Kaufleute eine Pontonbrücke eröffnet, die 1927 durch eine stählerne Straßen- / Eisenbahn-Drehbrücke ersetzt wurde. Die Bauarbeiten für die heutige Schleibrücke begannen 1998, die Freigabe für den Verkehr erfolgte im Rahmen eines großen Volksfestes Anfang Dezember 2002. Damit kleine und große Schiffe passieren können, wird der Mittelteil der insgesamt 210 Meter langen und 23 Millionen Euro teuren Brücke stündlich immer um "Viertel vor" hochgeklappt.

Fischerdenkmal und Heringstafeln

Fischerdenkmal am Nordhafen

Kappeln und der Fischfang sind seit jeher eng verbunden. Seit dem 12. April 2003 dokumentiert die Skulptur „Sitzender Fischer“ die große Fischereitradition. Direkt an der Uferpromenade sortiert ein alter Fischer aus Bronze seinen Fang. Die Skulptur wurde vom Künstler Jörg Plickat geschaffen.  Auf die enge Verbindung mit der Fischerei weist auch eine zunehmende Zahl von Hering-Bronzetafeln hin, die sich überall in der Stadt in den Gehwegpflasterungen finden und die jeweils einen Namen tragen – als Dankeschön für die Bürger, die sich mit Spenden für ein attraktives Stadtbild engagieren.

Museumshafen

Museumshafen in Kappeln

Die maritime Geschichte Kappelns wird seit 1981 im Museumshafen südlich der Klappbrücke sichtbar und erlebbar. Viele kleine und große ehemalige Fracht- und Fischereischiffe sind hier beheimatet – das Spektrum reicht vom alten Heringsboot bis zum Lachskutter, vom hundert Jahre alten See-Ewer bis zur historischen Ostsee-Yacht. Während der Segelsaison bereichern zudem prächtige Gastlieger das Hafenbild. Große und kleine Besucher, die die schönen Schiffe bestaunen wollen, sind im Museumshafen jederzeit herzlich willkommen – zu jeder Jahreszeit. Denn auch außerhalb der Saison ist hier Betrieb: Viele Eigner machen ihre schwimmenden Denkmäler dann direkt im Hafen fit für das neue Jahr auf See.

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