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Historischer Rundgang in KappelnKappeln städtisch

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Holländermühle Amanda mit Touristinformation

Holländermühle Amanda in Kappeln

Die 1888 für 80.000 Goldmark in holländischer Bauart errichtete Windmühle ist eines der markantesten Bauwerke der Stadt – und mit 32 Metern die höchste und die einzige kombinierte Mahl- und Sägemühle Schleswig-Holsteins. Bis 1964 wurde hier noch Korn gemahlen, 1977 übernahm die Stadt Kappeln die Mühle und renovierte sie. Neben der städtischen Touristinformation befinden sich in der Mühle auch eine Ausstellungsfläche mit maritimen Reliquien aus der Schifffahrt und ein Trauzimmer.  Von der Mühlengalerie aus geht der Blick weit über Kappeln und die Schlei bis zur Ostsee. Zur kombinierten Mahl- und Sägemühle gehört ein historisches Sägewerk, in dem Baumstämme wie vor 100 Jahren verarbeitet werden.

Das alte Amtsgericht

Bis zum 31. März 2007 war das 1884 errichtete Gebäude Sitz des Amtsgerichts Kappeln. Das preußische Gerichtssystem war nach dem deutsch-dänischen Krieg 1867 in Kappeln eingeführt worden; zunächst gab es in der Schleistadt zwei Amtsgerichte, die 1877 vereinigt wurden. 130 Jahre später wurde das Amtsgericht Kappeln im Rahmen einer Strukturreform aufgelöst; heute haben in dem früheren, im typisch preußischen Baustil erbauten Gerichtsgebäude die örtlichen Polizei- und Wasserschutzpolizei-Zentralstationen ihren Sitz.

Kappelner Rathaus

Rathaus in Kappeln

Das heutige Rathaus stammt aus dem Jahr 1869. Damals wurde an der Reeperbahn für die Realschule ein Gebäude in gelbem Backstein mit roten Zwischenschichten, sowie dekorativ gemustertem Dach errichtet. Es zählt zu den wenigen sogenannten Profanbauten des Kirchenbaumeisters Johannes Otzen und gilt als herausragendes Beispiel für die dekorative Behandlung des Backsteinbaus. In Kappeln ist das Rathaus das bedeutendste Bauwerk des 19. Jahrhunderts. 1983 wurde das frühere Schulgebäude um einen Baukörper in gleicher Grundform erweitert. Verbunden sind Alt- und Neubau mit einer gläsernen Brücke. Der gesamte Gebäudekomplex wird heute als Rathaus genutzt.
 

Sankt Nikolai Kirche

Sankt Nikolai Kirche in Kappeln

Zwischen 1789 und 1793 entstand der spätbarocke Backsteinbau, dessen Turm mit grüner Kuppelhaube, Laterne und Wetterfahne heute, ähnlich, wie auch die Mühle Amanda, das Stadtbild prägt. Die St. Nikolai-Kirche wurde von Johan Adam Richter erbaut, einem Schüler des „Hamburger Michel“-Architekten Sonin.
Das Fundament der Kirche besteht aus Feldsteinen von 22 Großsteingräbern. Der Innenraum mit seinen zwei Emporen bietet insgesamt 1.200 Besuchern Platz und ist komplett aus Holz in den Farbtönen weiß, grau und blau gestaltet. Besonders sehenswert: der heilige Christopherus dreht sich als Wetterfahne auf dem Kirchturm. Die Kirchenorgel stammt in ihren ältesten Teilen aus dem 17. Jahrhundert.


Das ehemalige Bahnhofshotel

1885 wurde Kappeln Endpunkt der Flensburger Kreisbahn, die die Hafenstadt mit dem nördlichen Angeln und Flensburg verband. Schon bald folgten weitere Kreisbahnen, die Kappeln auch mit Schleswig und Eckernförde verbunden haben. 1972 wurde der fahrplanmäßige Verkehr auf der letzten verbliebenen Strecke nach Süderbrarup eingestellt. Auf dieser 1904 erbauten Trasse verkehrt seit 1979 die Angelner Dampfeisenbahn – Deutschlands nördlichste Museumsbahn. An die Hochzeit der Eisenbahn erinnert in Kappeln das heutige Café Kö. Das ab 1902 errichtete frühere Bahnhofshotel diente bis 1958 auch als Fahrkartenausgabe.




Die Prinzenstraße

Prinzenstrasse in Kappeln

Die um 1800 angelegte Straße ist benannt nach Prinz Carl zu Hessen, dem Herrn von Gut Roest und damaligen Besitzer des Fleckens Kappeln. Er stellte hier über zwei Hektar Bauland für 32 neue Häuser zur Verfügung, um Kappelns Wachstum zu unterstützen. Heute zeugen in der Prinzenstraße zahlreiche liebevoll restaurierte alte Häuser von gelungener Stadtsanierung. Besonders interessant: Das Haus mit der Nummer 38. Es weist im Giebel ein Sandstein-Relief auf, das aus dem 16. Jahrhundert stammt und Gottvater als Weltenrichter darstellt; vermutlich gehörte das Relief einst zur Kapelle von Gut Stubbe und wurde von einem Händler nach Kappeln gebracht.






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Kappeln maritim

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