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Kirchdorf und KnotenpunktHistorischer Rundgang Karby

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Ziegelei Karby

Das heute noch erhaltene Ziegeleigebäude in der Eckernförder Straße wurde etwa um 1880 erbaut. Der gründerzeitliche Bau diente der ehemaligen Ziegelei als Büro- und Verwaltungsgebäude. Inzwischen dient das Gebäude als Wohnhaus. Die Karbyer Ziegelei wurde bis etwa 1920 betrieben. Zum Brennofen gehörte ein 26 Meter hoher Schornstein. Das Tonmaterial wurde aus dem sogenannten Ziegelteich (Straße „Am Ziegelteich“) gewonnen. Die handgefertigten Steine warteten in einem großen Trockenschuppen auf den Brennvorgang.

Alte Post

Das Gebäude „An der Kirche 5“ ist ein weiteres gutes Beispiel für die ländlichen Kniestockhäuser aus der Gründerzeit. Das Bauwerk wurde 1878 für den Karbyer Kaufmann Heinrich Marten erbaut. Bereits um 1900 betrieb hier August Jochimsen mit seiner Tochter Minna Postgeschäfte. Bis 1981 diente das Haus als Postfiliale. Danach wurde es zunächst als Tierarztpraxis genutzt, bevor sich hier Arztpraxen und ein Zahntechniklabor niederließen. Das Gebäude weist alle typischen Merkmale für ein Kniestockhaus auf: Neben der Höhe der Außenmauern sind dies zum Beispiel die „Mäkler“ genannten Holzverzierungen und das „Deutsche Band“ – der umlaufende Ziegelfries.


Karbyer Kirche

Kirche in Karby

Kirchenschiff und Chor der frühgotischen Kirche wurden um 1260 erbaut. Zunächst war das Backsteingebäude mit einer Holzbalkendecke verschlossen, bald darauf wurde es eingewölbt und um eine Sakristei erweitert. Ihren massiven Turm – die Wände sind zwei Meter dick – erhielt die Karbyer Kirche um 1500. 1937 wurde die Kirche komplett renoviert. Aus diesem Jahr stammt auch die Turmuhr. Die Kirchenfenster wurden 1938 von Käte Lassen gestaltet. Im Inneren beeindruckt die dem Bildschnitzer Hans Gudewerth I. zugeschriebene Renaissance-Kanzel von 1592. Der Taufstein aus dem 12. Jahrhundert ist älter als die Kirche selbst.



Villa Bechler

Die Gründerzeitvilla mit ihrem von einem Kuppeldach gekrönten Turm wurde 1904 für Paul Franz Bechler erbaut. Der königliche Hoflieferant für Butter und Honig beauftragte den Eckernförder Baumeister Kruckau mit dem Entwurf. Ausgeführt wurde der Bau vom Kappelner Zimmermeister Blaas. Mit ihrem zarten Weiß und Rot steht die Villa seitdem in einem eigenartigen Kontrast zu ihrer Umgebung. Seit 1984 beherbergt das Gebäude eine Landarzt-Gemeinschaftspraxis. Rechts von der Grundstückseinfahrt steht ein historischer Grenzstein mit der Aufschrift „Dörphofer Wegescheide 1835“. Dieser markierte einst das Ende eines von den Bauern im nahen Dörphof zu pflegenden Weges.



Kniestockhaus Petersen

Typisch für die Architektur der Gründerjahre sind reich verzierte, dem Historismus verpflichtete Fassaden. Im ländlichen Raum hat die Gründerzeit aber noch andere architektonische Spuren hinterlassen: Statt der bis dato üblichen Fachhallenhäuser wurden hier nun sogenannte Kniestockhäuser errichtet. Diese zeichneten sich vor allem durch ihre bis etwa einen Meter über die Erdgeschossdecke hochgezogenen Außenmauern – und damit durch ein nutzbares Obergeschoss – aus. Ein typisches, bestens erhaltenes Kniestockhaus steht in der Eckernförder Straße 45. Es wird heute als Wohnhaus genutzt.

Hotel und Gasthaus Nüser

Hotel und Gasthaus Nüser in Karby

Von 1888 bis 1958 führte die schmalspurige Trasse der Kreisbahn von Eckernförde nach Kappeln durch Karby. In der Kurve vor der Kirche lag damals der Bahnsteig. 1911 brannte die Bahnhofsgaststätte Rathje beim Feuerwehrfest ab. An gleicher Stelle wurde 1912 durch den Bremer Architekten Otto Rathje ein nunmehr zweigeschossiges Bahnhofs- beziehungsweise Hotelgebäude errichtet. Nach dem Zweiten Weltkrieg diente es unter anderem auch als Sparkasse und Arztpraxis. Seit 1984 beherbergt der Bau mit seinem markanten, von Gauben durchbrochenen Walmdach nun das Hotel und Gasthaus Nüser.

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