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Marienkirche in Waabs

Die Kirche in Kleinwaabs stammt in ihren ältesten Teilen aus der Zeit der Gotik. Ihre Vorgängerin soll näher am Wasser gestanden haben und im 14. Jahrhundert abgebrannt sein. Die Marienkirche erhielt ihre heutige Form durch die Errichtung des wuchtigen vierstöckigen Turms am Ende des 16. Jahrhunderts und die Wölbung des Kirchschiffs durch drei Kreuzrippengewölbe im Jahre 1608. Die Kirche beherbergt bemerkenswerte Kunstwerke wie einen frühgotischen Taufstein aus gotländischem Kalkstein sowie gotische Holzskulpturen, die wohl von einem 1460 geschaffenen großen Marienaltar stammen. Sehenswert sind auch die Wandmalereien aus der Renaissance im Altarraum.


Armenstift

Zu den prägenden Gebäuden im Ortskern von Kleinwaabs zählt über die Marienkirche hinaus auch das historische Armenstift. Das unter Denkmalschutz stehende Stiftsgebäude neben der Kirche wurde 1730 vom Ludwigsburger Gutsherrn Friedrich Ludwig von Dehn errichtet. Es bot über Jahrhunderte den älteren Bewohnern der Gemeinde eine Heimstatt. Heute wird das frühere Waabser Armenstift als Wohnraum genutzt. Der Backsteinbau mit seinem hohen Walmdach steht auf einem Feldsteinfundament.

Pastorat

Das Pastorat der Kirchengemeinde Waabs rundet neben der Kirche und dem Armenstift den historischen Ortskern von Kleinwaabs ab. Es stammt aus dem Jahr 1842 und steht in der Tradition zweier älterer Gebäude, die um 1670 und im Jahr 1724 durch Feuer zerstört wurden. Das Pastorat zeichnet sich durch seinen großen Garten aus – eine Reminiszenz an vergangene Zeiten, in denen die Pastoren noch selbst für ihre Verpflegung sorgen mussten. Als Teilzeitbauern hielten auch die Pastoren von Waabs über Jahrhunderte im Pastoratsgarten eigenes Vieh und bauten Obst, Gemüse, Kartoffeln sowie Kräuter an.

Gut Ludwigsburg

Gut Ludwigsburg in Waabs

Das Gut hieß früher Kohövede (Kuhhof). Es wurde auf den Fundamenten einer mittelalterlichen Wasserburg erbaut. Lange zählte es zu den größten Gütern des Landes. Das heutige Herrenhaus mit seinen Gärten wurde ab 1729 für Ludwig von Dehn ausgeführt, der den Hof auch in Ludwigsburg umbenannte. Das dreistöckige Gebäude zählt zu den bedeutendsten Schöpfungen der Barockzeit im Land. Von besonderer Bedeutung ist die „Bunte Kammer“ mit ihrem Raumschmuck aus 145 Ölbildern. Sehenswert ist auch das Torhaus aus dem 16. Jahrhundert. Heute ist Ludwigsburg auch überregional bekannt für Kulturveranstaltungen, das Café, den Hofladen und den alljährlichen Weihnachtsmarkt.

Langbett von Karlsminde

Langbett von Karlsminde

Auf die lange Siedlungsgeschichte im Raum Waabs weisen zahlreiche Megalithgräber hin. Von den ehemals etwa 65 bis 70 hier vorhandenen Gräbern sind nur noch wenige gut erhalten. Das 56 Meter lange, in der Jungsteinzeit um etwa 2500 vor Christi Geburt errichtete Langbett von Karlsminde wurde von 1976 bis 1978 umfassend restauriert und vollständig wieder aufgebaut. Seitdem zieht das weithin sichtbare und frei zugängliche archäologische Denkmal mit seinen 108 Findlingen und drei Grabkammern Besucher an. Typisch für Langbetten wie in Karlsminde sind mehrere Grabkammern, die nebeneinander in einem langgestreckten Hügelgrab untergebracht sind.


Fischerkate Langholz

Im Ortsteil Langholz siedelten sich ab dem 13. Jahrhundert Bauern an. Bis ins 19. Jahrhundert hinein gehörte das Dorf zum Gut Ludwigsburg und lange waren hier direkt an der Ostsee auch Fischer heimisch. An diese Zeit erinnert die reetgedeckte Fischerkate, ein historisches, nah am Langholzer Naturstrand stehendes Fachwerkhaus. Das 1861 erbaute Gebäude diente über Jahrzehnte als Räucherkate und beherbergte Fischer und Tagelöhner mit ihren Familien. Heute wird die restaurierte Kate als Gaststätte genutzt. In gemütlicher Atmosphäre – und im Sommer auch auf der Terrasse – genießen die Gäste hier eine gute Küche oder Kaffee und Kuchen.

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