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Historischer Rundgang in SchleswigAltstadt und Holm

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Plessenhof mit Touristinformation

Plessenhof in Schleswig

Dr. Friedrich Licht ließ im Westen des Doms 1798 einen breit gelagerten Backsteinbau errichten, den er Bellevue nannte. Das Gebäude diente als Lazarett im deutsch-dänischen Krieg 1864 und erlebte den Besuch Wilhelm I., bevor es in den Besitz von Baron Hugo von Plessen überging, der auch Namensgeber des heutigen Plessenhofs ist. Baron Hugo von Plessen erste preußische Landrat des 1867 neu geschaffenen Kreises Schleswig. Sein Haus erwarb der Reeder Heinrich C. Horn, der Gründer der jetzt in Hamburg beheimateten Horn-Linie. Ab 1921 wurde es zunächst als deutsch-amerikanisches Kinderheim genutzt; inzwischen befinden sich im Plessenhof unter anderem die Touristinformation der Stadt Schleswig und die lokale Tourismusorganisation Ostseefjord Schlei GmbH.

Bischofshof am Sankt Petri Dom

Bischoffshof in Schleswig

Bischof Nicolaus Wulf, der 1460 die Wahl des König Christian I. von Dänemark zum Herzog von Schleswig und Holstein verkündet hatte, ließ Mitte des 15. Jahrhunderts ein Verwaltungsgebäude errichten. Wie das Bischofswappen über dem Portal verrät, war es das Quartier des Bischofs, wenn ihn Amtsgeschäfte von seiner Residenz nach Schleswig führten. Anfang des 18. Jahrhunderts erweiterte Johann Ludwig Pincier von Königstein den Bischofshof und gab ihm die heutige repräsentative Form als Stadtpalais. Dazu gehörten eine Orangerie und ein Lustgarten mit Springbrunnen an der heutigen Plessenstraße – ein Ambiente, welches heute leider verschwunden ist.

Sankt Petri Dom Schleswig

Sankt Petri Dom Schleswig

Der 1134 erstmals er wähnte Sankt Petri Dom wurde Ende des 13. Jahrhunderts als gotische Hallenkirche fertiggestellt. Von der vorreformatorischen Ausstattung sind insbesondere die Ausmalung sowie die Kreuztragungs-, Dreikönigs- und Triumphkreuz-Gruppen, das Chorgestühl und die Bronzetaufe hervorzuheben. Später prägten Stiftungen der Landesherren und des Hofadels die Denkmäler des Domes, zum Beispiel das Grabmal König Friedrichs I. Der Großzügigkeit eines Landesherren ist auch der 112 Meter hohe Westturm zu verdanken, der bis heute Schleswigs Stadtbild prägt. Ein besonderes Schmuckstück des Sankt Petri Doms ist der 1666 aus der Bordesholmer Klosterkirche überführte Brüggemann-Altar mit seinen fast 400 aus Eiche geschnitzten Figuren.

Alte Hofapotheke mit Café

Alte Hofapotheke mit Café in Schleswig

Zwischen dem Sankt Petri Dom und Rathausmarkt lohnen zahlreiche Häuser ein genaueres Hinsehen. Südlich vom Dom dominiert der im 17. Jahrhundert errichtete Hattensche Hof den Straßenzug. Auf der Ecke zur Pastorenstraße liegt der bescheidene Ebers-Hof, in dem der russische Zar Peter der Große im Nordischen Krieg kurz gewohnt hat. An der Straßenecke zur Hafenstraße erinnert das Marienhospital an die spätere dänische Königin Maria, die 1790 den Grundstein für dieses städtische Armenhaus legte. Schräg gegenüber ragt das älteste Schleswiger Haus heraus: Das von 1517 bis 1952 als Apotheke genutzte Gebäude ruht auf den Fundamenten des mittelalterlichen Gildehauses.

Rathaus

Rathausmarkt in Schleswig

Auf den Fundamenten der baufälligen Grauklosterkirche entstand 1794 ein Backsteinbau in klassizistischer Manier. An der Frontseite zum Marktplatz hin tragen vier toskanische Säulen ein Vordach, über dem die beiden Obergeschosse durch seitliche Mauerblenden hervorgehoben werden. Hier, im großen Saal, tagte von 1836 bis 1846 die erste Ständeversammlung des Herzogtums Schleswig. In diesem Ständesaal brach im November 1842 der deutsch-dänische Sprachenstreit auf. Die parlamentarische Demokratie fand hier ihre Fortsetzung in dem preußischen Provinziallandtag, der von 1879 bis 1904 im Ständesaal tagte. Heute wird in dem Saal die Ratsversammlung abgehalten.

Graukloster

Graukloster in Schleswig

Granitquader bezeugen es: Ursprünglich stand hier ein dänischer Königshof. Herzog Abel, der durch Ermordung seines Bruders Erich 1250 auf den dänischen Thron gelangte, schenkte das Gelände dem Franziskaner-Orden, der ein Kloster errichtete – nach den Mönchen in grauen Kutten wird das Gebäude seitdem Graukloster genannt. Bemerkenswert ist die Ausmalung des gotischen Saals, der als Trauzimmer genutzt wird, mit einer Kreuzigungsgruppe aus der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts. Mit Beginn der Reformation wurden die Mönche vertrieben. König Friedrich I. überließ die Gebäude 1528/1529 einer Armenstiftung. Seit 1983 wird dasrestaurierte Kloster von der Stadtverwaltung genutzt.

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