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Historischer Rundgang in SchleswigBellmannviertel

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Schleswigs Stadtbalkon: Die Michaelisallee

Michaelisallee in Schleswig

Zu Beginn des 19. Jahrhunderts entdeckten die Schleswiger Bürger die besondere Qualität des Höhenzuges nördlich der Schlei. Durch Spendenaufrufe und Geldsammlungen schufen sie 1825 die Voraussetzungen für die Anlage einer schattigen Allee. Als Promenadenweg führte die Michaelisallee von der mittlerweile abgebrochenen Michaeliskirche bis zum Schneckenberg, wo später das Chemnitz-Bellmann-Denkmal errichtet wurde. Bis heute bietet die parallel zum Lollfuß verlaufende Michaelisallee als „Balkon“ Schleswigs einen herrlichen Blick über Schloß Gottorf, den Stadtteil Friedrichsberg, die Schlei und über die Schützenkoppel auf die wunderschöne Altstadt.



Das Chemnitz-Bellmann-Denkmal

Chemnitz-Bellmann-Denkmal in Schleswig

Im zweiten Drittel des 19. Jahrhunderts brach die Nationalitätenfrage insbesondere auch im Herzogtum Schleswig auf. Höhepunkt dieser Entwicklung war das Schleswiger Sängerfest von 1844. Mehr als 12.000 Menschen versammelten sich am 24. Juli auf der Hesterberger Festwiese und erlebten begeistert die Premiere des Schleswig-Holstein-Liedes. Den Text der heute noch gesungenen Landeshymne hatte der Advokat Matthäus Friedrich Chemnitz in letzter Minute umgeschrieben, die Melodie der Schleswiger Kantor Carl Gottlieb Bellmann komponiert. An beide erinnert das von Paul Peterich entworfene, 1896 an der Schützenkoppel errichtete Denkmal.


Petersenburg in der Chemnitzstraße

Petersburg in der Chemnitzstraße in Schleswig

Zu dem städtebaulichen Ziel, in der Bellmann- und Chemnitzstraße geschlossene Straßenräume im Sinne der Heimatschutzarchitektur zu schaffen, trugen auch die gleichzeitig errichteten Gebäude der Heimstätte Schleswig-Holstein und besonders die von Julius Petersen entworfenen Privathäuser bei. Er selbst baute sich 1927 das Doppelhaus Chemnitzstraße 55/57, die sogenannte Petersenburg. Das zweigeschossige Haus aus rotem Backstein wird durch zwei Ecktürme mit Kugeldächern geprägt. Es bildet den baukünstlerischen Höhepunkt der neustädtischen Wohnbebauung und öffnet den Blick für den Detailreichtum der vielfältigen charaktervollen Privathäuser.


Haus der Landwirtschaftskammer

Haus der Landwirtschaftskammer in Schleswig

Um 1900 entwickelte sich die Heimatschutzbewegung, die sich für mehr regionale Identität einsetzte. In der Architektur wandte sie sich gegen Stil-Misch-Masch – und zeigte sich mit roten Ziegeln und Sprossenfenstern. Diesem Ideal fühlte sich der Schleswiger Stadtbaumeister Julius Petersen verbunden, als er 1925 die Beamtensiedlung Neustadt konzipierte. Zentrum wurde die frühere Landwirtschaftsschule mit ihrer reich gegliederten, expressionistischen Fassade und der quer gestellten, den Platz prägenden Bellmann-Turnhalle mit Arkadengang. Zwischen ihnen sollte eigentlich ein – wegen der Weltwirtschaftskrise nicht realisierter – Wasserturm das Stadtbild krönen.

Zwangsarbeiter-Mahnmal am Hesterberg

Zwangsarbeitermahnmal am Hesterberg in Schleswig

Auf dem Schleswiger Hesterberg befand sich im 2. Weltkrieg das Kriegsgefangenen-Stammlager XA, in dem bis zu 1.100 Kriegsgefangene untergebracht waren. Hinzu kamen etwa 850 zivile Fremd- und Zwangsarbeiter aus Belgien, Frankreich, Italien, den Niederlanden, Polen und der Sowjetunion. Sie wurden meist zwangsrekrutiert, in Privatquartieren, Lagern und Arbeitskommandos unter teilweise menschenunwürdigen Bedingungen festgehalten und mussten im kommunalen und privaten Bereich Zwangsarbeit leisten. Schüler haben 2007 ein Mahnmal für Zwangsarbeiter geschaffen. Die sechs Kugeln im äußeren Kreis um das Mädchen stehen jeweils für eine Nation.

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