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Historischer Rundgang in SchleswigBusdorf

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Niedersachsenhaus

Kirchenweg 1 lautet die Adresse des wohl ältesten erhaltenen Hauses der Gemeinde. Wo heute ein Friseursalon und ein Dorfmuseum zum Besuch einladen, gingen ab 1767 Kinder zur Schule. Die Küsterschule war in Form eines – auch als Niedersachsenhaus bezeichneten – reetgedeckten Fachwerkhauses erbaut worden. Die Schulstube wurde 1830 durch einen Anbau von 36 auf 70 Quadratmeter erweitert. 1861 wurden in der bereits baufälligen Schule über 100 Kinder unterrichtet.



Historisches Gasthaus Haddeby

Historisches Gasthaus Haddeby

Die Geschichte des beliebten Landgasthofs reicht zurück bis ins Jahr 1828. Damals eröffnete in Haddeby vor den Toren Schleswigs erstmals ein Krug seine Pforten. 1948 brannte das historische Gebäude nieder. Auf seinen Grundmauern wurde erneut ein Gasthaus und Hotel errichtet, welches seine Glanzzeit in den 50er und 60er Jahren des letzten Jahrhunderts erlebte. Anfang der 80er Jahre gab der letzte Pächter auf, das Gasthaus verfiel zur Ruine. 2007 begann die Wiederbelebung der Traditionsadresse und im März 2009 wurde das Historische Gasthaus Haddeby neu eröffnet. In den modern gestalteten und dennoch historisch anmutenden Räumen bieten viele alte Postkarten Einblicke in die vielseitige Geschichte des Hauses.

Sankt Andreas Kirche

Wie vielerorts in Schleswig-Holstein, so liegen Pastorat und Kirche auch in Busdorf voneinander getrennt. Die um 1200 gebaute Kirche steht außerhalb des Dorfkerns in Haddeby. Der Sage nach wurde die einschiffige romanische Feldsteinkirche auf den Grundmauern der hölzernen Kirche errichtet, die der Heilige Ansgar im Jahr 849 bauen ließ, um die Wikinger in Haithabu zu missionieren. Die Mauern des Kirchenschiffs und des Chors der St. Andreas Kirche stammen noch aus dem 12. Jahrhundert. Auch einige romanische Fenster sind erhalten geblieben. Die in der Reformation eingezogene Empore verschwand 1955 wieder. Besonders sehenswert ist der dreiflügelige Altar der Sankt Andreas Kirche aus der Zeit um 1450.


Wikinger Museum Haithabu

Wikingermuseum Haithabu

Am westlichen Ufer des Haddebyer Noors lag einst die von einem Halbkreiswall umrahmte Wikingersiedlung Haithabu. Etwa von 800 bis 1066 siedelten hier die Wikinger. Haithabu zählte in dieser Zeit zu den wichtigsten Handelsplätzen Nordeuropas. Seit 1900 fanden in Haithabu archäologische Ausgrabungen statt. Über den Stand der Forschung informiert anschaulich das Wikinger Museum Haithabu, zu dessen Sammlung auch das königliche Langschiff aus dem Hafen Haithabus zählt. In Laufweite des Museums laden sieben rekonstruierte Wikingerhäuser zu einer Zeitreise in die Vergangenheit ein.

Skarthi-Stein in Busdorf

Skarthi-Stein in Busdorf

1857 wurde in der Gemeinde Busdorf ein Runenstein aus der Wikingerzeit entdeckt, der schnell zum Wahrzeichen der Gemeinde avancierte und auch das Gemeindewappen schmückt. Am Fundort steht heute eine Kopie, das Original kann im Wikinger Museum Haithabu besichtigt werden. Der Runenstein von Busdorf soll an Skarthi, einen bei Haithabu gefallenen Gefolgsmann des 1014 verstorbenen Königs Sven „Gabelbart“, erinnern. Runensteine wurden während der Wikingerzeit meist als Totengedenksteine gesetzt, dienten aber auch der Anzeige von Erb- und Besitzansprüchen. Die Runenschriftzeichen wurden in der germanischen Welt ab dem 2. Jahrhundert verwendet.



Margarethenwall in Busdorf

Margarethenwall in Busdorf

Der auf Busdorfer Gemeindegebiet erhalten gebliebene Margarethenwall ist Teil des Danewerks, einem insgesamt über 30 Kilometer langen System von Wallanlagen, das in der Wikingerzeit ab etwa 700 in verschiedenen Bauphasen zwischen Haithabu und Hollingstedt  errichtet wurde. Heute ist das Danewerk das größte archäologische Naturdenkmal Nordeuropas. Der ab 968 errichtete Margarethenwall diente als gut drei Kilometer langer Verbindungswall zwischen dem Ringwall von Haithabu und dem Hauptwall des Danewerks. Zum Teil wurde er als Doppelwall entwickelt. Besonders gut erhalten ist der Margarethenwall zwischen dem Zentrum von Busdorf und der Autobahn A7.

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