Arkona auf Rügen - (nicht nur) ein Heiligtum der Slawen
Die berühmte slawische Tempelburg Arkona auf Rügen gehört zu den wichtigsten historischen Stätten in Mecklenburg-Vorpommern. Die heilige Stätte der Slawen, begründet im 9. Jahrhundert, befestigt um 1000 und von den Dänen zerstört 1168, wurde über Jahrzehnte hinweg archäologisch erforscht, wobei Tausende Funde aus diesen Jahrhunderten ans Licht kamen. Die Burg als Heiligtum verknüpfte die Kulturen des Ostseeraumes in verschiedenster Weise: slawisches Alltagsleben, Handel zwischen Orient und Nordeuropa, Krieg zwischen Wikingern und Slawen; Handels- und Beute- oder Opfergut sind im archäologischen Material nicht zu trennen, aber hochwertige Objekte (Waffen, Schmuck, Silber) sowie eine nach skandinavischen Vorbildern erbaute Halle belegen enge und zugleich facettenreiche Verflechtungen über die Ostsee hinweg wie kaum ein anderer Ort südlich der Ostsee.
Der Vortrag findet im Rahmen der Wintervortragsreihe des Museums für Archäologie Schloss Gottorf statt, zu dem auch das Wikinger Museum Haithabu gehört, das 2026/2027 zugleich Veranstaltungsort ist. Die Reihe steht in diesem Winter unter dem Motto: „Die Slawen - Nachbarn der Wikinger".
Mit freundlicher Unterstützung des Fördervereins Archäologie Schloss Gottorf e.V. im Rahmen des Johanna-Mestorf-Kollegs.
WICHTIG: Eine Anmeldung ist aufgrund einer begrenzten Anzahl an Plätzen zwingend erforderlich unter +49 (0) 4621 813 122, service@landesmuseen.sh. Ort für die Vorträge ist in diesem Jahr das Wikinger Museum Haithabu (Kinosaal) und nicht Schloss Gottorf.
Terminübersicht
Gut zu wissen
Allgemeine Informationen
Touristische Veranstaltung
Eignung
für Individualgäste
Anreise & Parken
- Der Museumsparkplatz befindet sich an der Haddebyer Chaussee / B76. Die Veranstaltung findet bei den Wikinger Häusern Haithabu im Freigelände statt. Bitte planen Sie vom Museumsparkplatz bis zu den Häusern daher ca. 20 Minuten Fußweg ein.
Preisinformationen
- Eintritt frei
Autor:in
Organisation
Ostseefjord Schlei GmbH
Lizenz (Stammdaten)
© Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen



