Dorfgeschichten: Grödersby

Dorfidylle zwischen Feldern und Wiesen

Der Ortsname Grödersby entstammt der dänischen Sprache und setzt sich zusammen aus „grøde“ und „by“, was so viel bedeutet, wie „Siedlung beim Weideland“. Dies beschreibt die Lage des kleinen Dorfes an der Schlei schon ziemlich gut, denn es liegt am Grödersbyer Noor umgeben von viel ländlicher Weite.

Doch: Grödersby war nicht immer so beschaulich, wie es heute ist. Rein historisch hat es eine weitaus größere Bedeutung. Einst reichten die Ländereien von Königstein bis Pageroe und die einstige Grödersbyer Burg hatte daher eine große, strategische Bedeutung. Noch heute ist der alte Burgplatz mit seinem Graben gut zu erkennen. Später, im Jahr 1406 übernahm Dänemark die Ländereien rund um Grödersby. Die damalige dänische Königin Magarethe ließ die Burg direkt niederbrennen. Das zur Burg gehörende Areal und alle dazugehörenden Höfe übergab sie der Domgemeinde Schleswig. Dadurch konnte sie sich der Unterstützung der Kirche bei ihren Vorhaben sicher sein.

1871 entstand dann das heutige Dorf Grödersby, welches mit seinem Grödersbyer Noor vor allem für einen florierenden Fischfang bekannt war. Zahlreiche Heringszäune und Aalwehren zierten das Noor des kleinen Ortes. Über einen Damm kann die kleinste Stadt Deutschlands, Arnis, erreicht werden. Heute ist das schöne Weideland vor allem durch seine ländliche Weite ein schönes Urlaubziel. Wer wirklich mal abschalten möchte, zwischen Wiesen, Weiden und Feldern wohnen und das ursprüngliche Landleben genießen möchte, ist hier genau richtig. Die unmittelbare Nähe zu Kappeln garantiert die nötige Infrastruktur mit maritimem Fokus.

Impressionen aus den Schleidörfern

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