Dorfgeschichten: Ulsnis

Strand, Wald, Land und mehr

Riese von Ulsnis

Umgeben von einer reichen Waldlandschaft liegt Ulsnis in Angeln direkt am Gunnebyer Noor und unmittelbar an der Schlei. Eine Ausprägung dieser Waldlandschaft ist unter anderem die mit mehreren Hundert Jahren älteste Eiche Schleswig-Holsteins, die man im Ortsteil Hestoft-Nord auf einer Verkehrsinsel bewundern kann. Die Endung „nis“ im Ortsnamen Ulsnis bezeichnet eine dem Meer vorgelagerte Landspitze. Das Dorfbild wirkt insgesamt recht weitläufig, was auf die Geschichte der Ortschaft zurückzuführen ist, in der eine Reihe von Hufnerstellen den Ort geprägt hat.

Genau diese Weitläufigkeit und das viele Grün lassen den Ort zu einem besonderen Urlaubsort werden. Am Ulsnisstrand, einer Badestelle direkt an der Schlei, lässt sich der Sommer in besonders natürlicher Atmosphäre genießen und auch die Schleischiffe stoppen hier, sodass man die Gesamtregion und auch den Ort selbst wunderbar mit dem Fahrrad oder zu Fuß entdecken kann.

Doch: Nicht nur das Grün rankt sich um das kleine Schleidorf, sondern auch eine Legende, die besagt, dass einst ein Riese samt Sohn in Ulsnis lebte. Um bald vom Vater unabhängig sein zu können, zog der Sohn in den Ort Rieseby in Schwansen. Beide lieferten sich zu Lebzeiten einen erbitterten Konkurrenzkampf, wahrlich ein „Riesenspaß“.

Vor einigen Jahren wurde vom wohl bekanntesten Einwohner von Ulsnis Andi Feldmann, der neben Rötger Feldmann (Künstlername Brösel) den Werner-Comic entwickelt hat, eine auffallende Skulptur in Form des Riesen von Ulsnis im Ort platziert.

Impressionen aus Ulsnis

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