Dorfgeschichten: Selk

Schönes Weideland an der Schlei

Selk bei Fahrdorf

Wie so viele Orte an der Schlei, leitet sich auch der Ortsname Selk von einem dänischen Begriff ab, nämlich dem Begriff „selje“, der im Deutschen so viel bedeutet wie "Weide".

Der kleine Ort besteht aus den Ortsteilen Oberselk, Niederselk, Wedelsprang und Altmühl. Die Besonderheit dieser Ortsteile bestand einst darin, dass Oberselk zum Amt Gottorf gehörte und damit dem Gottorfer Herzog unterstand, während Niederselk dem Sankt Johannis Kloster in Schleswig unterstellt war. Vereint wurden beide Ortsteile in den dreißiger Jahren.

Historisch ist Selk vor allem deshalb so interessant, weil dort im Jahr 872 eine Schlacht zwischen Wikingerkönigen stattgefunden hat. Deshalb gibt es in Selk viele Hünen- und Hügelgräber.
Der 42 Quadratmeter große Königshügel am Ortseingang ist eine Gedenkstätte, die aus dem Deutsch-Dänischen Krieg von 1864 entstanden ist. Unter dem Königshügel soll König Siegmund begraben sein, der bei der Erstürmung des Königsberges 1864 verstorben ist. In Selk endet außerdem der große Kograben, der einst das Danewerk geschützt hat.

Heute ist Selk mit der direkten Lage am Selker Noor ein sehr idyllischer Urlaubsort. Das Noor bietet viel Raum für Spaziergänge und kleine Wanderungen. Auch das Wikinger Museum Haithabu und die Wikingerstadt Schleswig sind aus dem kleinen Dorf schnell erreicht.

Impressionen aus den Schleidörfern

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