Kulturelles Zentrum der
Schlei-Ostsee-Region
Zwischen dem 8. und dem 11. Jahrhundert lebte das Volk der Wikinger in Nordeuropa und in der Schlei-Ostsee-Region. Eine der wichtigsten Siedlungen und Handelszentren war hierbei die einstige Hafenstadt Haithabu. Die Schlei war einst die Drehscheibe für den Handel zwischen Nord- und Ostsee. Im Laufe der Zeit wurde Haithabu immer wieder von Feinden angegriffen und verlor an Bedeutung. Im Jahr 1066 erreichten die Slawen die Zerstörung von Haithabu und brannten das Dorf nieder, welches anschließend vollständig aufgegeben werden musste. Eine weitere Siedlung, etwa 3 Kilometer entfernt, wurde die neue Heimat der Wikinger: Schleswig. Bis heute kann man in Haithabu den Halbkreiswall besichtigen, der ursprünglich Teil der dortigen Befestigungsanlage war und das Dorf schützen sollte. 2018 wurde aufgrunddessen das Welterbe Haithabu-Danewerk ausgezeichnet.
Heute ist Schleswig eine Stadt mit einer enormen kulturellen Bedeutung und wurde nicht umsonst zur “Baltic Sea Region Cultural Pearl 2026” ernannt. Damit werden kleine und mittlere Städte im Ostseeraum ausgezeichnet werden, die mittels Kunst und Kultur neue Wege der Begegnung, Teilhabe und Mitgestaltung ermöglichen.
Einen Live-Eindruck der Stadt kann man über die Webcams des Stadtmarketings Schleswig erhalten.
