Prof. Dr. Detlev Kraack: Der Atlantische Dreieckshandel – koloniale Wirklichkeiten kritisch hinterfragt

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Der Vortrag räumt auf mit der oft rosig verklären deutsch- dänischen Kolonialgeschichte, die im hohen Maße auf Sklavenhandel beruhte.
Der Atlantische Dreieckshandel. - In der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts hatten schleswig-holsteinische Städte, wie Flensburg und selbst Arnis, regen Anteil am dänischen Handel mit Westindien. Aus heimischer Produktion wurden Lebensmittel, Manufakturprodukte, Ziegelsteine, billige Baumwollstoffe, Glasperlen und sogar Waffen exportiert und dafür Zucker, Rum, Tabak, Baumwolle, Farbhölzer, Gewürze und weitere Kolonialwaren importiert. Dadurch nahm das produzierende und das veredelnde Gewerbe der Stadt großen Aufschwung; gleichzeitig strahlten diese wirtschaftlichen Aktivitäten weit in das Umland aus brachten Wohlstand in die Fläche des Landes. Dieser Wohlstand basierte nicht zuletzt auf der systematischen Ausbeutung von Sklaven, die aus Afrika auf die dänischen Plantagen in Westindien verschleppt. In seinem Vortrag "Der Atlantische Dreieckshandel“ hinterfragt Prof. Kraack die koloniale Wirklichkeiten und räumt mit der oftmals rosig verklärten Kolonialgeschichte auf. Die Universitätsgesellschaft lädt ein zu diesem Vortrag am Mittwoch, dem 15. April 2026 um 19:30 Uhr in der Stadtbücherei Kappeln, Schmiedestr. 13. Einlass 19:00 Uhr. Mitglieder der Universitätsgesellschaft, Schüler und Studenten haben freien Eintritt, Nichtmitglieder zahlen 7 Euro. Gäste sind herzlich willkommen.

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Mitglieder der Universitätsgesellschaft, Schüler und Studenten haben freien Eintritt, Nichtmitglieder zahlen 7 Euro. Gäste sind herzlich willkommen.

Autor:in

Wirtschaft und Touristik Kappeln GmbH
Schleswiger Str. 1
24376 Kappeln