Schlick ist schick – Meeresablagerungen als natürliche Kohlenstoffsenke
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Dienstag 18. August 19.30 Uhr
Schlick ist schick – Meeresablagerungen als natürliche Kohlenstoffsenke
Prof. Dr. Sabine Kasten (Alfred-Wegener-Institut Bremerhaven)
Küstenmeere wie die Nordsee und die Ostsee sind Hotspots für die langfristige Speicherung von CO2 im Meeresboden: Feinkörnige Meeresablagerungen (Schlick) sind die größte langfristige Kohlenstoff- und CO2-Senke auf unserem Planeten. Sie beherbergen große Vorräte an organischem Kohlenstoff, der aus Meeres-Algen, Landpflanzen und Küstenvegetation stammt. Der Kohlenstoff wird zum Teil von Organismen abgebaut, ein großer Teil aber bleibt im Schlick erhalten. Diese Schlickablagerungsgebiete müssen vor menschlichen Eingriffen wie Grundschleppnetzfischerei und Baggerarbeiten geschützt werden, um ihre natürliche CO2-Speicherfähigkeit zu erhalten.
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Ferienland Ostsee - Geltinger Bucht e.V.
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